Entstehung des Fotoprojektes
Die Fotografin Celia Joy Homann begann dieses Vulvodynie Projekt für ihren Bachelor 2025. Es entstand aus dem Bedürfnis, einen Schmerz sichtbar zu machen, der gesellschaftlich noch nicht wirklich bekannt ist. Vulvodynie betrifft laut amerikanischen Studien etwa 10 % aller Frauen mindestens einmal in ihrem Leben – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und wenig verstanden.
Durch die Verbindung von Fotografie, persönlichen Stimmen und medizinischen Perspektiven verfolgt sie das Ziel, Verständnis zu schaffen, Wissen zugänglich zu machen und Betroffenen einen Raum zu geben, in dem ihre Erfahrungen ernst genommen werden.
Ihre fotografische Bildsprache nähert sich dabei einer zentralen Fragestellung: Wie lassen sich Schmerzen im Kontext von Weiblichkeit darstellen? Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit untersucht sie, wie etwas erfahrbar gemacht werden kann, das sich oft der direkten Darstellung entzieht.
Hinweis zur Entstehung und Zielsetzung
Diese Arbeit wurde nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Alle genannten Therapiemöglichkeiten stammen aus einem Interview mit Prof. Dr. Werner Mendling. Das Glossar basiert auf einer ausführlichen Internetrecherche und wurde ebenfalls von Prof. Dr. Mendling geprüft und korrigiert.
Das Ziel dieses Projektes ist es, einen ersten Überblick über das Krankheitsbild und mögliche Behandlungsansätze zu geben. Es ersetzt jedoch keine ärztliche Beratung oder Diagnose!
Kontext & Autorinnenschaft
Mein Name ist Celia Joy Homann, ich bin Fotografin und lebe in Hamburg. In meiner Arbeit setze ich mich konzeptionell mit gesellschaftskritischen, insbesondere feministischen Themen auseinander.
In diesem Projekt verstehe ich meine Rolle als Vermittlerin: Ich schaffe einen Rahmen, in dem Betroffene ihre Erfahrungen sichtbar machen können, und verbinde diese Stimmen mit medizinischen Perspektiven, um einen erweiterten Kontext herzustellen. Dabei ist mir ein sensibler und respektvoller Umgang mit den Inhalten besonders wichtig. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem offen gesprochen werden kann.
Meine Arbeitsweise ist konzeptionell angelegt und verbindet fotografische Bildsprache mit inhaltlicher Recherche und Gesprächen. Die Bilder entstehen nicht rein dokumentarisch, sondern setzen sich bewusst damit auseinander, wie sich ein schwer greifbarer, unsichtbarer Schmerz visuell übersetzen lässt.
Gerade bei einem sensiblen Thema ist es mir wichtig, Transparenz zu schaffen und nachvollziehbar zu machen, aus welcher Perspektive heraus dieses Projekt entstanden ist, weswegen ich mich hier kurz vorstelle.
Foto Credit: Aliona Kardasch
Worte zum Mitnehmen
Ich hoffe die Interviews und Fotos haben dir geholfen mehr über Vulvodynie zu lernen und dass sie deine Reise durch die Erkrankung vereinfachen. Nicht vergessen, jeder/m hilft etwas anderes und alles dauert seine Zeit. (Denk an dem Toblerone Effekt!). Ich wünsche dir viel Kraft für deinen weiteren Weg.
Ganz liebe Grüße aus Hamburg,
Celia
Für weitere Fragen zu dem Projekt, kontaktierte mich gerne per E-Mail. Um weiter an allem arbeiten zu können, würde ich mich sehr freuen, wenn du als Betroffene noch an meiner anonymen Umfrage teilnimmst!
Kontakt: mail@celia-joy-homann.de